Produktempfehlungen: All-in-One-PCs

Die neuen iMacs in sieben Farben

Update: Wie im Beitrag schon angedeutet, wurden am 20. April neue iMac-Modelle angekündigt. Diese werden ab 30. April bestellbar und ab ca. Mitte Mai verfügbar sein. Wir werden die Seite in Kürze entsprechend aktualisieren.

Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Ein PC ohne Kabelgewusel auf dem Schreibtisch, Monitor und Rechner bilden eine Einheit, sparen damit Platz und das alles zu einem günstigen Preis. So war das einmal…

Die Realität sieht heutzutage leider anders aus. Jetzt, da Laptops und Notebooks immer besser und preiswerter werden, spielen All-in-One-PCs bei den meisten Anbietern kaum noch eine Rolle. Von Ausnahmen einmal abgesehen. Die jedoch haben es in sich und sind durchaus mehr als einen Blick wert. Zumal gerade Wohnzimmer-Heimarbeiter den cleanen Look der All-In-One-PCs sicherlich zu schätzen wissen.

Der Prototyp des All-in-One-PCs: Apple iMac

Da wären zunächst einmal die iMacs von Apple. Sie sind die Büro- und Agentur-Arbeitspferde im Programm des Herstellers aus Cupertino. Allerdings befindet sich Apple zur Zeit (März 2021) in einer gravierenden Umbruchphase, nämlich dem Wechsel der Prozessorplattform. Statt der gängigen Intel-CPUs kommen künftig Apple-eigene Prozessoren zum Einsatz. Mac mini, MacBook Air und die Low-end MacBook Pros mit 13 Zoll Bildschirm laufen schon auf der sehr effektiv arbeitenden M1-Plattform, der Rest soll sukzessive folgen.

Ein Effekt des Umstiegs: Der leistungsstarke iMac Pro wurde soeben aus dem Programm genommen. Ob und in welcher Form er einen Nachfolger bekommt, steht in den Sternen. Zu haben ist allerdings immer noch der Standard-iMac. Es gibt ihn mit 21,5- und 27-Zoll-Display. Verbaut sind – je nach Leistungsstufe – noch Intel-Prozessoren der siebten, achten und zehnten Generation. Das ist weniger schlimm, als das nicht mehr zeitgemäße Design (dicker Monitorrand) und natürlich die Aussicht, dass der Nachfolger zu vermutlich ähnlichen Preisen deutlich leistungsfähiger werden dürfte.

Das Einsteiger-Modell mit einem 2,3 GHz Dual Core Intel-Prozessor (7. Generation) gibt es mit 8 GByte Arbeitsspeicher, 256 GByte SSD, Intel-Iris-Grafik und 21,5-Zoll-Display ab 1.299 Euro. Ein deutlich besserer Kauf – wenn es denn jetzt noch ein „alter“ iMac sein muss – ist das mittlere Modell mit 3,6 GHz Quad‑Core Intel Core i3 Prozessor, 256 GByte SSD und dediziertem Radeon Pro 555X Grafikprozessor für 1.499 Euro. Auf jeden Fall empfehlenswert ist die Aufrüstung des Arbeitsspeicher auf 16 GByte, die mit 230 Euro zu Buche schlägt und den Gesamtpreis auf happige 1.729 Euro treibt.

Zwar mit 2099 Euro merklich teurer, aber dennoch der bessere Kauf ist die Einstiegsversion des 27-Zoll-Modells. Neben dem wesentlich größeren Bildschirm gibt es hier einen 3,1 GHz 6‑Core Intel Core i5 Prozessor der halbwegs aktuellen zehnten Generation, eine passable Grafik (Radeon Pro 5300 mit 4 GB GDDR6 Speicher) und eine um Welten höhere Bildschirmauflösung mit 5K (5120 x 2880 Pixel). Dazu noch die Aufrüstung auf 16 GByte Arbeitsspeicher und man landet bei 2.329 Euro. Im Handel (und bei Amazon) gibt es die 8-GByte-Variante schon für unter 1.900 Euro.

Eleganter Homeoffice-Arbeits-PC von HP

Platzsparend, elegant und dennoch nicht zu teuer. Mit dem HP 24-df0010ng All-in-One PC haben die Californier ein solides Arbeitspferd für Heimarbeiter im Angebot. Der Bildschirm ist mit 24 Zoll nicht zu klein, aber auch nicht zu groß. Zusammen mit dem Metallständer unter der Rechner-Monitoreinheit macht er auf dem heimischen Schreibtisch einen schlanken Fuß.

Klar, bei einem Preis von gut 700 Euro darf man bei der Ausstattung lediglich Hausmannskost erwarten. Der Bildschirm beherrscht gerade einmal Full HD und der Arbeitsspeicher ist mit 8 GByte gerade einmal ausreichend für die üblichen Office-Arbeiten. Dafür überrascht der HP 24 All-in-One mit einer flotten Intel Core i5 CPU und einer Webcam die bei Nichtgebraucht im Monitorgehäuse verschwindet. Der Speicher ist dank einer 1 Terrabyte-SSD mehr als ausreichend. Gut: Tastatur und Maus in zum Gehäuse passenden Weiß gehören zum Lieferumfang.

Designerstück: Lenovo IdeaCenter AIO

Zum Schluss sei einem noch der Lenovo IdeaCentre AIO 5i 60,45 cm All-in-One Desktop-PC ans Herz gelegt. Ein echtes Schmuckstück mit tollem Design. Für Heimarbeiter mit „Wohnzimmer-Büro“ ist das sicherlich ein starkes Argument, denn eigentlich erinnert zunächst nur wenig an einen PC. Zumindest im ausgeschalteten Zustand könnte das IdeaCenter AIO glatt als edler Minifernseher durchgehen.

Das freilich hat seinen Preis. Das Gerät ist ähnlich ausgestattet wie der obenstehende HP All-in-One. Lediglich die CPU ist ein wenig höher getaktet. Trotzdem kostet er mit knapp unter 1.000 Euro deutlich mehr. Sicherlich ein Preis, den man zu zahlen bereit sein muss. Aber was macht man nicht alles um es im Homeoffice gemütlich zu haben…

Apple iMac

HP All-in-One-PC

Lenovo IdeaCenter AIO

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