Produktempfehlungen: Externe Speicher

8 Terabyte-NAS von Synology

In Zeiten des Cloud-Computing haben externe Speicher wie Festplatten, SSDs und NAS-Systeme (Network Attached Storage) an Bedeutung verloren. Das bedeutet aber trotzdem, dass sie im professionellen Umfeld nach wie vor eine wichtige Rolle spielen.

Fein raus ist, wer seine Dokumente in der Cloud verfasst, sei es mit Microsoft 365 (Office), Google One oder Apple iCloud. Hier werden automatisch und gut vor Datenverlust geschützt alle Dokumente automatisch in der Cloud abgelegt.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte eine Backup-Lösung oder zumindest das regelmäßige Kopieren der entsprechenden Ordner auf ein externes Speichermedium in Betracht ziehen. Entsprechende (mechanische) Festplatten zum Anschluss an die USB-Schnittstelle kosten trotz hoher Speicherkapazitäten nicht die Welt.

Festplatten

Eine 1-TByte Markenfestplatte gibt es beispielsweise schon für unter 50 Euro. Zum Beispiel die WD Elements Portable für aktuell (März 2021) unter 50 Euro.

Für geringfügig mehr Geld (49 Euro, März 2021) gibt es die schlankere und hübscher designte WD My Passport. Sie hat unter anderem den Vorteil, dass ein Backup-Programm (WD Backup) mitgeliefert wird. Wichtig für Windows-Anwender bei denen lediglich eine rudimentäre Backup-Lösung in das System integriert ist.

Wer mehr Speicherkapazität benötigt oder eine höhere Datentransferrate braucht, bekommt beides jeweils für einen geringfügigen Aufpreis. 2-TByte gibt es beispielsweise für gut 58 Euro und in der etwas schnelleren Variante My Passport Ultra für knapp unter 90 Euro.

Mehr Speed mit SSDs

Mechanische Festplatten sind zwar schnell, für viele Aufgaben aber nicht schnell genug. Vor allem wer seine Dateien direkt vom externen Speicher bearbeiten will ist mit einer SSD besser bedient. Hier stellt weitgehend nur die Geschwindigkeit der Schnittstelle das Limit dar. Vor allem an einem USB-3.0- und erst recht an einem USB-C-Anschluss fühlt sich die externe SSD wie der interne Speicher an.

Seit Jahren Dafakto-Standard sind hier die T-Modelle von Samsung. Aktuell ist es die T7-Reihe. Die in verschiedenen Farben erhältlichen SSDs sind winzig klein (etwas größer als eine Streichholzschachtel) und es gibt sie in Kapazitäten mit 500 GByte sowie einem und zwei Terabyte. Den goldenen Schnitt aus Kapazität und Preis bildet hierbei das 1-TByte-Modell für knapp 135 Euro (März 2021).

Wenn es mehr sein muss, das NAS

Ein Network Attached Storage oder kurz NAS ist genau die richtige Speicherlösung für alle, die viel Speicherkapazität benötigen, von mehreren Rechnern aus darauf zugreifen wollen und hohen Schutz vor Datenverlust benötigen. Für Homeoffice-Werker reicht – abhängig vom Speicherbedarf – auch eine „kleine“ NAS-Lösung. Gerade in diesem Bereich hat sich Synology einen guten Namen gemacht.

Klassischerweise gibt es NAS – die ganz großen Lösungen für Firmen-Netzwerke lassen wir einmal aussen vor – mit 2, 4, 5, 6 und sogar bis zu 8 Festplatteneinschüben. Das heißt, je nach verbauten Festplatten, Speicherkapazität satt und hohe Sicherheit vor Datenverlust mit RAID 1 bei einer Zweier-Konfiguration und RAID 5 bei mehr Festplatten. RAID 1 bedeutet, dass die Festplatten gespiegelt werden. Fällt eine aus, sind die Daten auf der anderen Festplatte immer noch vorhanden. RAID 5 benötigt mindestens vier Festplatten, ist dafür aber aufgrund verschiedener Tricks nicht nur sehr schnell, sondern auch extrem gut gegen Datenverlust gesichert. Fällt eine der Festplatten aus, bleiben trotzdem alle Daten erhalten und man verliert im Gegensatz zu RAID 1 nicht gleich die Hälfte der Kapazität.

Für das Homeoffice empfehlen wir das Synology DS 220+, also das Modell mit zwei Festplatteneinschüben für RAID 1. Was die Geräte von Synology besonders auszeichnet, ist die zugehörige Software. Relativ einfach lässt sich das NAS individuell konfigurieren, es gibt eine Backup-Lösung und der Speicher lässt sich auch für den Internet-Zugang konfigurieren. Sogar die Einbindung in die gängigen Cloudspeicher etwa von Google ist möglich.

Während das NAS selbst gar nichtmal so teuer ist (ab ca. 240 Euro), schlagen die zwei benötigten Festplatten – empfohlen werden Festplatten mit hoher Zuverlässigkeit bei Dauerbetrieb – je nach Kapazität happig zu Buche. Bei Amazon gibt es beispielsweise ein Bundle des Synology DS 220+ mit zwei 4-TByte Western Digital Red Festplatten für 614 Euro.

1-Terabyte-Festplatte

1-Terabyte-SSD-Speicher

8-Terabyte-NAS

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